Wir haben diesen Blog in erster Linie ins Leben gerufen, weil wir Spaß an unserem Job haben!
Glückliche Kunden zu sehen, die sich wohl, jünger und attraktiver in Ihrer Haut fühlen sind für uns die schönste Motivation – und Möglichkeiten, dies zu erreichen, gibt es mittlerweile viele!
Der Wunsch nach einem jugendlichen und attraktiven Aussehen ist so alt wie die Menschheit selbst und so ist es kein Wunder, dass der Schönheitsmarkt boomt und große Konzerne immer wieder an neuen Techniken und Systemen arbeiten, um den Alterungsprozess zumindest zu verlangsamen.
Filler (Hyaluronsäure) und Botox gibt es schon seit Jahrzehnten auf dem Markt und beides erweist sich bis heute als eine „sichere Bank“ Falten zu füllen und zu glätten. Allerdings stößt man hier ab einem gewissen Alter auch an Grenzen.
Wir möchten Ihnen in unserem Blog minimalinvasive Techniken vorstellen, die aktuell auf dem Markt sind. Wir versuchen alle Methoden kritisch zu beleuchten, Kombinationsmöglichkeiten aufzuzeigen und eine realistische Einschätzung zu geben, was mit welcher Methode möglich ist.
Aber vorallem – wir möchten aufklären!
Denn jeder Eingriff birgt auch Risiken, und diese möchten wir nicht verschweigen.

Seien Sie gespannt auf die Einblicke in unsere Arbeit, einen Blick „unter die Haut“ um zu verstehen, was im Alter passiert, Tipps, wie Sie selbst etwas für sich tun können und viele spannende Beauty-Themen.

Wir freuen uns schon sehr über Ihren Besuch hier im Blog und Ihr Interesse!

Ihr Dr. Zimmermann & Team

BOTOX

Ja, Botox ist ein Nervengift! Aber keine Angst – hier passt der Spruch „die Dosis macht das Gift“ wie die Faust aufs Auge!
Immer wieder merken wir bei Patienten, dass gerade deshalb bei Botulinumtoxin eine Skepsis besteht. Viele sogar Angst davor haben. Diese ist aber völlig unbegründet. „Botox“ wird nun seit 30 Jahren in der Medizin und Ästhetik eingesetzt. Es ist eines der sichersten Heilmittel in erfahrenen Händen.

Sollten Sie sich übrigens wundern, warum wir manchmal von Botox und Botulinumtoxin schreiben – Botox ist tatsächlich der Markenname eines Herstellers. „Botox“ enthält den Wirkstoff Botulinumtoxin, und dieser wird mittlerweile von vielen weiteren Herstellern produziert und trägt diverse Namen. Die Wirkung ist bei allen gleich. Der Wirkstoff Botulinumtoxin blockiert die Erregungsübertragung aus dem Nervensystem an die Muskeln. Die Muskelkontraktion wird schwächer, oder je nach Dosierung sogar ausgeschaltet. In der Ästhetik macht man sich dies zu Nutze, um Falten, meistens an der Stirn oder an den Augen zu glätten. Durch die stillgelegte Muskulatur entspannt sich die Haut und glättet sich wieder.

Wir können Ihnen versichern, dass die Botulinumtoxin-Behandlung sehr effektiv und zudem risikoarm ist.
Die Risiken, die Sie bei einer Behandlung eingehen, sind eher optische. Wenn ein Behandler etwas unerfahren ist, überdosiert oder die falsche Technik anwendet, kann es zu hängenden Augenlidern oder leicht asymetrischen Gesichtszügen kommen. Dies ist unschön, aber keine Katastrophe. „Botox“ hält zwischen 3 und 6 Monate. Spätestens nach dieser Zeit, hätte sich dieses Problem von selbst wieder behoben. Herr Dr. Zimmermann selbst behandelt seit über 20 Jahren seine Patienten mit Botulinumtoxin und ist Referent bei der DGBT – Deutsche Gesellschaft für Botulinumtoxin. Auf der Webseite der DGBT finden Sie alle erfahrenen Behandler in Ihrem Umkreis. www.dgbt.de

FILLER/HYALURONSÄURE

Hyaluronsäure, die in der Ästhetik eingesetzt werden, nennt man umgangssprachlich auch Filler, und dieser Begriff benennt es ja schon. Es wird aufgefüllt, unterfüttert.
Im Gegensatz zu Botox wird bei der Faltenunterspitzung Hyaluron als Volumengeber in das Gewebe injiziert. Abhängig von der Art der Falte/Fältchen oder des Volumendefizits, findet dies tiefer oder auch oberflächlich statt. Hier kommen je nach Indikation unterschiedliche Hyaluronsäuren zum Einsatz. Hyaluronsäuren unterscheiden sich durch ihren Vernetzungsgrad. Eine leicht vernetzte Hyaluronsäure nimmt man für feine leichte oberflächliche Fältchen, z.B. um den Mund herum, eine stark vernetzte für den Volumenaufbau und Straffungseffekte.
Eine der dankbarsten Indikationen für eine Hyaluronsäureunterspritzung sind die Nasolabial- und Marionettenfalten. Das sind die Vertiefungen, die seitlich der Nasenspitze links und rechts zum Mund hinunter gehen (Nasolabial) und von den Mundwinkeln seitlich zum Kinn hinunter führen (Marionettenfalten) Diese Falten geben dem Gesicht negative und traurige Züge und lassen vorallem älter aussehen. Die Marionettenfalten tragen nicht ohne Grund auch den Namen „Traurigkeitsfalten“.
Hyaluronsäure beseitigt aber nicht nur die Zeichen des Alters. Sie kommt zum Einsatz für mehr Lippenvolumen oder eine schönere Lippenform und Konturierung, zum Volumenlifting bei eingefallenen Wangen oder dem Wunsch nach hohen Wangenknochen. Auch die Nase lässt sich mit Hyaluronsäure bei kleinen „Höckern“ begradigen und Hautunebenheiten, wie z.B. Pockennarben auffüllen. Hyaluron ist so vielfältig einsetzbar und nicht ohne Grund seit Jahrzehnten eine der beliebtesten Methoden im Anti-Aging und Ästhetikbehandlungen. Was uns allerdings immer wieder auffällt – unsere Patienten haben keine Berührungsängste mit Hyaluronsäure, mit Botox allerdings schon. Eigentlich sollte das umgekehrt der Fall sein. Die einschlägige Meinung über Hyaluronsäure ist, dass sie ja ein körpereigenes Material sei, was sich wieder abbaut und völlig harmlos ist. Im Prinzip stimmt das auch. Aber die Materialien werden im Labor hergestellt und sind selbstverständlich synthetisch. In extrem seltenen Fällen kann es schon mal zu einer allergischen Reaktion kommen. Schwellungen und Blutergüsse nach einer Behandlung sind keine Seltenheit und auch eine Knötchenbildung durch das Material selbst oder ein Granulom (entzündungsbedingte, knotenartige Gewebeneubildung) kommen immer wieder mal vor. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einer Nekrose, also dem Absterben des Gewebes, führen. Wir möchten hier keine Panik verbreiten, aber auch einmal deutlich machen, dass eine Behandlung mit Hyaluronsäure auch Risiken haben kann. Diese sind aber auf ein Minimum reduzierbar, wenn Sie sich einen erfahrenen und ausgebildeten Behandler suchen. Es gibt einen Grund, warum nur Ärzten oder Heilpraktikern diese Behandlung erlaubt ist. Lassen Sie sich nicht von Billigangeboten locken. Ihre Gesundheit sollte Ihnen das Wert sein!

Was ist KLERESCA?

Kleresca® Skin Rejuvenation ist eine komfortable, nicht-invasive biophotonische Behandlung zur Hautverjüngung, die ohne Ausfallzeiten auskommt. Diese Behandlung stimuliert die hauteigenen biologischen Prozesse und verbessert so das Hautbild und die Hautqualität insgesamt. 

Bei dieser Behandlung wird ein Gel auf die Haut des Patienten appliziert und dieses neun Minuten durch eine hochintensive LED-Lampe belichtet. Basis dieser neuen Technologie ist die Biophotonic. Die durch die Photosynthese inspirierte Technologie wirkt, indem sie die Haut auf zellulärer Ebene stimuliert. Darunter ist das Zusammenwirken einer sich im Gel befindlichen lichtkonvertierenden Substanz in Verbindung mit den speziell darauf ausgerichteten Wellenlängen der Lampe zu verstehen. Auf diese Weise vergrößert das Licht sein ursprüngliches Spektrum und ist energetisch in der Lage bis in die Dermis hinein vorzudringen und dort die hauteigenen biologischen Prozesse und Reparaturmechanismen zu stimulieren, Entzündungen zu reduzieren, und vorallem den Kollagenaufbau zu steigern.

Unsere persönliche Erfahrung mit der KLERESCA-Behandlung:

Als wir die Behandlung vorgestellt bekamen, waren wir alle ein wenig verhalten – schon wieder was neues, was wird das wohl wieder sein?! Die Behandlung, also der Ablauf selbst, ist sehr unkompliziert und auch relativ schnell erklärt. Jede Packungseinheit enthält einen großen Tiegel mit der Trägersubstanz und einen kleinen Tiegel mit der orangefarbenen Paste. Beide werden zu dem patentierten lichtkonvertierenden Gel zusammengemischt und dieses muss auch innerhalb einer Stunde verwendet werden. Desweiteren befindet sich in der Verpackung ein Haarband und ein Spatel. Das Haarband sollte auch eingesetzt werden, da Haare, die mit dem Gel in Berührung kommen und der LED-Lichtquelle ausgesetzt werden, ausbleichen können. Nachdem das Gel angemischt ist, bekamen wir eine Schutzbrille aufgesetzt, oder die Augen wurden mit selbstklebenden Augenpads geschützt. Je nachdem was uns angenehmer erschien. Die Schutzbrille hat den Vorteil, dass sie bereits einen „Abstandshalter“ integriert hat und man so den Lampenabstand perfekt einstellen kann. Das Gel wird nun gleichmäßig und relativ dick im Gesicht aufgetragen. Wie bereits erwähnt, werden die Haare, Augen und Lippen ausgespart. Nun wird das Gerät angeschaltet. Es gibt 2 Modi – Rejuvenation und Therapeutic. Der erste Modus ist zur Hautverjüngung gedacht, der zweite zur Aknebehandlung. Die 3 Lampen werden einzeln nacheinander eingeschaltet. Nun starten die 9 Minuten unter der Lichtquelle. Das fühlt sich an, als würde man in einem Solarium liegen. Ausser einer deutlichen Wärme und einem leichten bitzeln ist nichts zu spüren, keine Schmerzen, brennen oder dergelichen. Nach Ablauf der Behandlungszeit schalten sich die Lampen von selbst aus. Der Behandler nimmt nun das lichtkonvertierende Gel mit dem Spatel wieder ab. Interessant war auch, wie sich die Farbe des Gels verändert hat. Aus dem sehr starkem Orange ist nach der Behandlung eher ein Rosé geworden. Die Reste des Gels werden mit feuchten Schwämmchen abgewaschen,  und die Haut bekommt eine Abschlußpflege mit Feuchtigkeit und Lichtschutzfaktor.

Das Ergebnis:

Wir wurden vorgewarnt, dass man nach der Behandlung ein bis zwei Tage eine leichte bis stark rote Gesichtsfarbe haben kann. Das hielt sich zum Glück in Grenzen. Wir waren nur etwas gerötet, ähnlich einem leichten Sonnenbrand, aber das Gesamtergebnis war einfach nur fantastisch! Unsere Haut wirkte straff, glatt und porentief rein – ich würde sogar sagen, die Poren waren kaum mehr sichtbar! Wir hatten einen „Glow“ im Gesicht, den man auch vom Hydrafacial kennt, aber noch intensiver. 

Und das bemerkenswerte, das Ganze hält an! Bei der Hautverjüngung werden vom Hersteller 4 Behandlugen in einem wöchentlichen Abstand empfohlen. Behandlung Nummer 2 steht an und wir werden berichten. Aber auch nach der ersten lässt sich bereits sagen: Wir wurden alle angesprochen, wie glatt und frisch wir aussehen würden und was wir gemacht hätten, die Haut fühlt sich bis heute straffer an und die Porengröße ist sichtbar kleiner. Was die Faltenglättung und allgemeine Hautstraffung betrifft, müssen wir uns wohl noch etwas in Geduld üben. Nicht nur, dass noch 3 Behandlungen folgen, der Prozess des Kollagenaufbaus geschieht nicht über Nacht und benötigt ein wenig Zeit!

Unser Fazit ist dennoch mehr als positiv und das Ergebnis bereits nach der ersten Behandlung schon erstaunlich!